Praxisurlaub

Unsere Praxis ist an folgenden Tagen/Freitagen geschlossen:  14.02.20 & 28.02.20;

Vertretung: Dr. med. H. Beckwilm, Gudesstr. 49, Uelzen, Tel.: 77047;  Dr. Geweke, Hoefftstr. 24A, Uelzen; Tel.: 2408;  

Praxisurlaub: von Mittwoch, den 11.03.20 bis einschließlich Dienstag, den 24.03.20

Vertretung: Dr. Geweke , Hoefftstr. 24A, Uelzen, Tel.: 2408; Daniel Hagelstein, Zum See 4, Oldenstadt, Tel.: 946040;

Cholesterin…..

Wie hoch sollte mein Cholesterin sein ??

Ein erhöhtes Cholesterin kann eine vorzeitige Verkalkung der Blutgefäße begünstigen. Das Risiko ist umso größer, je mehr weitere Risikofaktoren vorliegen wie z.B. Bluthochdruck oder- und Rauchen, genetische Belastungen, also die Neigung zu Gefäßerkrankungen in der Familie;

So gibt es auch keine allgemein gültige Höchstgrenze für das Cholesterin, der Zielwert hängt von den Begleitumständen ab, letztlich: Je mehr Risiko, desto geringer das angestrebte Cholesterin. Das Cholesterin teilt sich in HDL und LDL, die Zielwerte werden derzeit am LDL (“das böse Cholesterin”) festgemacht.

1) für Menschen die schon einen Herzinfarkt oder Schlaganfall hatten oder bei denen eine Gefäßverkalkung nachweisbar ist, ist ein LDL unter 70 das Ziel !! Das lässt sich nur durch den Einsatz von Medikamenten (CSE-Hemmer) + Ernährungsumstellung erreichen.

2) für Menschen mit Risikofaktoren ohne Gefäßerkrankung sollte das LDL wahrscheinlich niedriger als 140 sein, möglichst unter 120. Eine medikamentöse Cholesterinsenkung ist hier erstmal nicht erforderlich, die Möglichkeiten der Ernährungsumstellung sollten aber auch hier genutzt werden. Hier spielen die tierischen Fette die Hauptrolle, also möglichst wenig Fleisch, Wurst und Käse;

Was kann man sonst noch für die Gesunderhaltung der Blutgefäße tun:

° Nikotinstop

° Blutdruckeinstellung (möglist durchschnittlich unter 140/90)

° Bewegung z.B. 3x/woche 30min. flottes spazieren gehen

 

Nutzen Sie ihre Chance, Ihre Blutgefäße gesund zu erhalten…….

Gelenkschmerzen- Linderung durch Gewürze wie Cumin, Koriander & Muskat

Gewürzmischungen, Blutegel oder warme Wannenbäder- gegen den Gelenkverschleiß(Arthrose) bietet die Naturheilkunde eine ganze Reihe lindernder Therapieverfahren an. Die Wirksamkeit von Blutegeln ist wissenschaftlich gut belegt. Während der Behandlung saugen die Blutegel nicht nur Blut, sondern geben ihren Speichel(Saliva) in die Wunde ab. Er enthält bis zu hundert entzündungshemmende, gerinnungshemmende und schmerzstillende Substanzen. 

Andere ergänzende Methoden sind, wenn die Diagnose Arthrose gesichert ist, zumindest einen Versuch wert, sagen Experten. Nicht jedes Mittel wirkt bei jedem Patienten gleichermaßen. Als vielversprechend hat sich eine Gewürzmischung in gleichen Teilen aus Kreuzkümmel(Cumin), Koriander und Muskat erwiesen. Diese Mixtur soll bei 80% der Arthrose-Patienten die Beschwerden lindern, viele können mit ihrer Hilfe sogar die Dosierung ihrer Schmerzmedikamente reduzieren. Vor allem die für die Schärfe verantwortlichen Inhaltsstoffe zeigen hier eine schmerzlindernde und entzündungshemmende Wirkung. Heilen können die Wirkstoffe der Gewürze den Gelenkverschleiß nicht, aber sie sollen die Durchblutung der Gelenkschleimhaut verbessern.

Arthrose: Knochen reibt an Knochen;

Bei einer Arthrose ist der schützende Knorpel aufgebraucht, die Gelenkschleimhaut gereizt, Knochen reibt an Knochen- starke Schmerzen sind die Folge. Wird die Gelenkkapsel durch die anregenden Inhaltsstoffe der Gewürzmischung besser durchblutet, bildet sich mehr Gelenkschleimhaut und die schmerzhafte Reibung der Knochen aufeinander wird gemindert. Diese Verbesserung ist mitunter sogar bei einer Ultraschalluntersuchung zu erkennen. Die Patienten nehmen ein-bis zweimal täglich drei Messerspitzen der Gewürzmischung oder pro Gewürz eine Messerspitze mit Wasser oder Joghurt ein. Hinzu kommen begleitende Maßnahmen wie Fingerübungen und Physiotherapie. Auch Handbäder mit wärmendem Wachs, die Muskeln und Gelenke lockern, lindern mitunter den Schmerz. Bei akuten Entzündungszuständen wirken dagegen Kühlpackungen. Auch wenn eine Arthrose unheilbar ist, sollten vor einer versteifenden oder gelenkersetzenden Operation immer alternative Therapien angeboten und ausprobiert werden. Anders als starke Medikamente haben sie in der Regel keine schweren Nebenwirkungen. 

 

Empfohlende Ernährung bei Gicht…

Die deutsche Gesellschaft fasst die Grundprinzipien einer purinarmen Ernährungsumstellung so zusammen:

Fleisch, Wurst und Fisch: weniger ist mehr 

Milch & Milchprodukte als Eiweißquellen bevorzugen

Reichlich Gemüse, Obst, Getreideprodukte & Kartoffeln

Fettarm essen und zubereiten (Pflanzenöle bevorzugen: Raps und -oder   Walnussöl)

Ausreichende Flüssigkeitszufuhr

Zurückhaltung bei alkoholischen Getränken

Purin Lebensmittelampel : 

Die DGE hat für die Ernährung bei Gicht eine Lebensmittelampel zusammengestellt.

Grünes Licht (uneingeschränkter Verzehr) für purinarme oder freie Lebensmittel:

z.B. Getreide und Getreideerzeugnisse, Kartoffeln, Salate und frisches Obst; Gemüse (nicht aber Hülsenfrüchte wie Erbsen, Bohnen und Sojabohnen sowie Blumenkohl und Spinat, auch daraus hergestellte Produkte); fettarme Milch und Milchprodukte, Eier (max. 3 pro/Woche inkl. verarbeit. Produkte) 

Gelbes Licht (eingeschränkt verwenden) für Lebensmittel mit mittlerem Puringehalt: 

Hülsenfrüchte wie Erbsen, Bohnen & Sojabohnen; Kohlgemüse wie Rosenkohl, Brokkoli und Blumenkohl; Spinat, Artischocken, Spargel & Schwarzwurzel; fettarme Filets vom Schwein, Rind oder Geflügel; Wurstwaren wie gekochter Schinken, Bierwurst, Sülze oder Geflügelmortadella; Seefisch wie Kabeljau oder Lachs;

Rotes Licht (nicht verwenden) für Lebensmittel mit hohem Puringehalt:

Innereien; Haut vom Schwein, Geflügel oder Fleisch, insbesondere Schweineschwarte, Sprotten, Sardellen oder Ölsardinen; 

Risikofaktoren Übergewicht: Abnehmen gegen Gicht:

Sehr viele Menschen mit Gicht sind übergewichtig oder fettsüchtig (Adipositas). Schon eine einfache Gewichtsabnahme trägt dazu bei den Harnsäurespiegel zu senken— und damit die Gicht-Symptomatik zu lindern. Aber nicht nur das: weniger Gewicht bedeutet auch, dass die durch Gicht häufig schon geschädigten Gelenke entlastet werden. 

Risikofaktor Flüssigkeitsmangel: Viel trinken gegen Gicht !!! –  Auf Alkohol nach Möglichkeit verzichten !

Erkältung…

   Erkältung

1) Die Erkältungskrankheiten sind meistens Viruserkrankungen, Antibiotika (z.B.     Penicillin) helfen nur in seltenen Fällen, manchmal ziehen wir Laboruntersuchungen zur Entscheidung hinzu.

2) Es gibt kaum Medikamente die die Dauer der Erkältung abkürzen, Grippostad, Wick-Medinight, Aspirin und Aspirin complex gehören sicher nicht dazu. Laut Studien auch nicht Vitamin C (Orangensaft..). Nur die Gabe von Zink (z.B. Unizink 50 1×1 Tbl. am Tag) sollen den Verlauf um 2-3 Tage abkürzen…Und vielleicht auch Hühnerbrühe :-) Man muss also gar nichts tun außer sich zu schonen! – Kein Sport ! Man kann die Beschwerden behandeln, dann wird man vielleicht nicht schneller gesund, fühlt sich aber besser. Dazu könnten Sie die folgenden Medikamente verwenden (die Auswahl ist natürlich nicht vollständig).

° Medikamente zum Schleimlösen: 1) Nebenhöhlen: Sinupret extract, oder Soledum oder Umckaloabo;  2) Bronchien: Bronchipret oder Prospan oder Myrtol;

° Medikamente zum Fieber senken(Temp.über 39°) oder Therapie von Kopf, Hals und Gliederschmerzen: z.B. Ibuprofen 400 3×1(z.B. Ibu akut 1A Pharma 20Tbl. ca. 3,80Euro)- Bei Neigung zu Magenschmerzen, Sodbrennen oder eine Dauermedikation von ASS lieber Paracetamol 500 20Tbl. ca. 1,34 Euro

° Medikamente gegen verstopfte Nase: Nasentropfen z.B. Nasen Tro. K, eigentlich für Kinder aber für die Nasenschleimhaut besser verträglich (z.B. Nasentro. AL 0,05% 10ml ca. 1,76 Euro). Sinnvoll bei Neigung zu Nasennebenhöhlenentzündung- Nasendusche mit Emser Salz (ca. 9,95 Euro);

Bei den angegebenen Medikamenten handelt es sich nur um Beispiele, selbst- verständlich gibt es gleichwertige Produkte von anderen Firmen.

Vorsorgeuntersuchung

Liebe Patienten,

in Bezug auf Vorsorgeuntersuchungen, die Ihnen zustehen, hat sich einiges geändert…

 

  • Check-up ab 35 Jahren, die sogenannte Gesundheitsvorsorge wird jetzt nur noch alle 3 Jahre! von den Krankenkassen finanziert…
  • Natürlich stehen wir Ihnen auch in der Zeit dazwischen zur Abklärung jedes Krankheitsverdachtes zur Verfügung !
  • Check-up zwischen 18 und 35 Jahren, einmalig;
  • Screening Bauchaortaaneurysma ab dem 65. Lebensjahr; 
  • Hautkrebsvorsorge ab 35 Jahren alle 2 Jahre;
  • Prostatavorsorge ab 45 Jahren, jährlich;
  • Frauenkrebsvorsorge ab 18 Jahren, jährlich;

 

Bei chronischen Erkrankungen wie z.B. Hypertonus, Koronare-Herzerkrankung, Herzrhythmusstörungen, Diabetes mellitus sollten Medikamente und Laborwerte in 1/4 bis 1/2 jährlichem Abstand je nach Erkrankung überprüft werden.

 

Nutzen Sie diese Leistungen, deren Erbringung Ihnen zusteht. Bei Interesse wenden Sie sich bitte an uns, damit wir Ihre Fragen beantworten, Termine vereinbaren oder Sie zu entsprechenden Kollegen verweisen können.

 

Ihr Praxisteam

Neue Sprechzeiten !!

Liebe Patienten,

die hausärztliche Betreuung unserer Patienten gestaltet sich- unter anderem durch Änderungen im Gesundheitssystem- immer aufwendiger.

- schon der Verwaltungsaufwand wird täglich mehr…..

Um in diesem System unsere Gesundheit und Arbeitskraft zu erhalten- auch damit wir Ihnen in Zukunft mit der gewohnten Einsatzfreude, dem gewohnten Engagement und der gewohnten Empathie zur Verfügung stehen können, ziehen wir die Notbremse!! : Die Praxis wird in Zukunft 1x/Monat freitags geschlossen bleiben.

Natürlich haben wir die Vertretung für diese Tage organisiert, hierüber informieren wir sie gerne persönlich bzw. “im Ernstfall” unser Anrufbeantworter.

Wir bitten um Verständnis

Ihr Praxisteam

Sprechzeiten:

Montag:        8:00-13:30  &   16:30-19:00                                                    

Dienstag:     13:30-18:30

Mittwoch:     08:00-13:30

Donnerstag: 8:00-13:30

Freitag:         8:00-11:00

Reizdarm

Leiden Sie unter Blähungen, Bauchschmerzen, Durchfall?-

Möglicher weise leiden sie an einem REIZDARM, das heisst , einer Funktionsstörung des Darms ohne krankhafte Veränderung der Darmschleimhaut. Natürlich sollten organische Erkrankungen durch Untersuchung von Blut und Stuhl sowie Darm-u. Magenspiegelung abgeklärt werden. Ergeben sich hier keine Veränderungen, könnte Ihnen vielleicht eine FODMAP-arme Ernährung Erleichterung bringen. Auch bei Fructose und Lactoseintole-ranz kann sich daraus Besserung ergeben. FODMAPS sind Kohlehydrate bei denen Verdauungsbeschwerden wie Blähungen und Bauschmerzen auftreten können;

Nahrungsmittel (FODMAPS) die gemieden werden sollten:1) Gemüse: Brokkoli, Kohl, Tomaten, Zucchini; 2) Obst: Äpfel, Blaubeeren, Himbeeren, Trockenobst; 3) Weizen & Roggen; 4) Kuhmilch;

Gut vertragen werden gewöhnlich: 1) Kartoffeln, Karotten, Gurke, Fenchel, Süßkartoffeln; 2) Bananen; 3) Glutenfreies Brot, Reis, Haferflocken; 4) Lactosefreie Milch; 5) Ahornsirup;

Die FODMAP haltigen Lebensmittel sollten zunächst für 4-8 Wochen streng gemieden werden,sollte dann eindeutige Besserung erziehlt sein, kann die Diät je nach Verträglichkeit gelockert werden;

Weitere Informationen zur FODMAP- Diät finden Sie zahlreich im Internet;

Ihr Praxisteam

Achtung !

Bemer-Gefäßtherapie !!

Eine neue alternative Therapiemethode die wir in unserer Praxis anbieten…

Zusätzliche Therapiemöglichkeit bei vielen Erkrankungen wie z.B. :

– chronische Wirbelsäulenbeschwerden;

– chronische Gelenkbeschwerden z.B. Arthrose;

– chronische Schmerzerkrankung;

– Müdigkeit- Abgeschlagenheit- Infektanfälligkeit;

– Folgen von Verletzungen wie Blutergüsse und Zerrungen…

Die Bemer- Gefäßtherapie wirkt durch Verbesserung der Durchblutung kleinster Gefäße. Bei vielen Erkranken lohnt ein Therapieversuch, häufig sind erstaunliche Verbesserungen möglich.

Zu erwähnen bleibt, dass es sich bei der Bemer- Gefäßtherapie nicht um eine Kassenleistung handelt, die Leistung ist privat zu zahlen und kosten pro Behandlung ca. 10 Euro.

Bei akuten Verletzungen sind häufig schon 3-4 Anwendungen erfolgreich, bei chron. Erkrankungen sind mindestens 10 Anwendungen zu empfehlen.

Weitere interessante Infos über die teilweise beeindruckenden Erfolge dieser Therapiemöglichkeit finden sie auch im Internet.

Ihr Praxisteam

 

Achtung: Fachartzbesuch ohne Überweisung….

Liebe Patienten,

in den Medien wurden Sie in letzter Zeit mehrfach informiert, dass Facharztbesuche auch “ohne” Überweisung, nur mit der Versicherungskarte möglich seien. Das ist im Prinzip richtig!- Nur wenn Sie den Facharzt ohne Überweisung aufsuchen, ist der auch nicht verpflichtet einen Bericht über erhobene Befunde und Therapievorschläge zu schreiben und das tut er dann auch nicht!! Mit Überweisung ist er hingegen dazu verpflichtet, – der Bericht gehört dann zur vorgeschriebener Leistung! Bekommen wir aber keinen Bericht, können wir die weitere Therapie auch nicht mit Ihnen gemeinsam planen, den vom Facharzt erhobenen  Befund auch nicht unter Berücksichtigung bestehender Vorerkrankungen würdigen.

Das nachträgliche “Besorgen” von Berichten ist nur teilweise möglich und so aufwendig, dass wir nicht garantieren können, diese Leistung in Zukunft noch anbieten zu können. Möchten Sie also weiterhin mit uns als hausärztliche Praxis die medizinischen Belange in Zusammenhang aller Befunde und Erkrankungen planen dann “mit” Überweisungschein zum Facharzt….